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Impressumspflicht für private Website: Wer braucht überhaupt ein Impressum?
Wenn Du eine eigene Website oder einen Blog betreibst, hast Du vielleicht schon von einer Impressumspflicht für private Website gehört. Viele gehen davon aus, dass so eine Pflicht nur für Unternehmen gilt – aber das stimmt nicht. Auch vermeintlich nur private Homepages können betroffen sein. In diesem Artikel erfährst Du, wann ein Impressum notwendig ist, welche Angaben hineingehören und wie Du ganz einfach eine ladungsfähige Adresse nutzen kannst, selbst wenn Du Deine eigene nicht öffentlich zeigen möchtest.
Impressumspflicht private Website: Abmahnung vermeiden
Die Impressumspflicht für private Websites ist in § 5 des Digitale-Dienste-Gesetzes (DDG) geregelt – früher war das noch im Telemediengesetz (TMG) zu finden. Ergänzend gilt der § 18 Medienstaatsvertrag (MStV), wenn Du journalistisch-redaktionelle Inhalte veröffentlichst. Entscheidend ist, ob Deine Website als „geschäftsmäßig“ gilt. Und dieser Begriff wird recht weit ausgelegt.
Schon wenn Du Affiliate-Links einbaust, Bannerwerbung schaltest oder Produkte empfiehlst – auch ohne direkte Einnahmen – wird das als geschäftsmäßige Nutzung gewertet. Damit bist Du verpflichtet, ein Impressum auf Deiner Website bereitzustellen.
Beispiele für impressumspflichtige Websites
- Du betreibst einen Reiseblog mit Amazon-Partnerlinks
- Du postest gesponserte Inhalte oder Kooperationen mit Marken
- Deine Website wird regelmäßig gepflegt und hat eine nennenswerte Reichweite
- Du bewirbst Deine Dienstleistungen als Freelancer oder Künstler
- Du nutzt Instagram oder TikTok geschäftlich, etwa mit einem Link zur eigenen Seite
Wann brauchst Du kein Impressum?
Wirklich privat bleibt eine Website nur dann, wenn sie ausschließlich für den familiären Kreis bestimmt ist, keinerlei Werbung oder redaktionelle Inhalte enthält und nicht über Suchmaschinen auffindbar ist. Diese Fälle sind jedoch eher die Ausnahme.
Warum ein Impressum auf privaten Websites wichtig ist
Die Impressumspflicht dient vor allem der Transparenz im Netz. Nutzer sollen die Möglichkeit haben, den Websitebetreiber zu identifizieren, zu kontaktieren oder rechtlich zur Verantwortung zu ziehen – zum Beispiel bei Urheberrechtsverstößen oder Datenschutzvergehen.
Ein korrektes Impressum stärkt nicht nur Deine rechtliche Sicherheit, sondern auch die Seriosität Deines Auftritts. Gerade in Zeiten von Fake-News und dubiosen Angeboten im Internet ist ein vertrauenswürdiges Impressum ein Pluspunkt.
Was gehört ins Impressum Deiner privaten Website?
Wenn Du von der Impressumspflicht für private Websites betroffen bist, muss Dein Impressum bestimmte Pflichtangaben enthalten:
- Deinen vollständigen Namen und Deine ladungsfähige Anschrift
- Eine E-Mail-Adresse, über die Du erreichbar bist
- Optional, aber empfohlen: eine Telefonnummer
- Falls Du ein Gewerbe betreibst oder eine juristische Person bist: Rechtsform, Vertretungsberechtigte, Registerangaben
- Falls vorhanden: Umsatzsteuer-ID, Aufsichtsbehörde, berufsrechtliche Angaben
Je nach Art Deiner Website können noch weitere Angaben hinzukommen, etwa bei audiovisuellen Inhalten oder wenn Du in einem bestimmten Beruf tätig bist.
Außerdem solltest Du eine Datenschutzerklärung bereitstellen und sinnvollerweise auch einen Haftungsausschluss (Disclaimer) ergänzen. Die Datenschutzerklärung ist zwar rechtlich getrennt vom Impressum zu betrachten, wird aber oft gemeinsam verlinkt.
Impressumspflicht erfüllt – aber bitte richtig
Viele Impressumsseiten sind unvollständig, veraltet oder schlichtweg schwer auffindbar. Achte unbedingt darauf, dass Dein Impressum:
- Immer aktuell ist
- Von jeder Unterseite erreichbar ist – am besten im Footer verlinkt
- Den gesetzlichen Anforderungen entspricht
- Klar als „Impressum“ gekennzeichnet ist
Wenn Du Deine Website für geschäftliche Zwecke nutzt, kommst Du an der Impressumspflicht nicht vorbei. Und Vorsicht: Auch wenn Du nur „nebenbei“ mal ein Affiliate-Produkt einbindest, kann das schon ausreichen.
Du willst keine private Anschrift angeben? Adressgeber hilft weiter
Viele Websitebetreiber scheuen sich, ihre private Adresse ins Impressum zu schreiben – und das ist verständlich. Schließlich wird diese öffentlich einsehbar, was zu Datenschutzbedenken oder sogar Belästigungen führen kann. Wenn Du Deine Privatsphäre schützen möchtest, aber trotzdem ein rechtssicheres Impressum brauchst, gibt es eine praktische Lösung:
Adressgeber bietet Dir eine mietbare ladungsfähige Adresse für Dein Impressum. Damit erfüllst Du alle gesetzlichen Vorgaben, ohne Deine Wohnanschrift preiszugeben. Besonders für Blogger, Freelancer oder Selbstständige im Homeoffice ist das eine professionelle und diskrete Lösung.
Du bekommst eine c/o Impressumsadresse, die Du direkt in Deine Website einbauen kannst. Die Post wird auf Wunsch sogar weitergeleitet – so verpasst Du nichts und bleibst gleichzeitig geschützt.
Was droht bei einem fehlenden oder fehlerhaften Impressum?
Wenn Du gegen die Impressumspflicht verstößt, kann es teuer werden. Das Digitale-Dienste-Gesetz sieht Bußgelder von bis zu 50.000 Euro vor. Außerdem drohen Abmahnungen durch Mitbewerber oder Wettbewerbsvereine, Unterlassungsklagen und nicht zuletzt ein erheblicher Vertrauensverlust bei Deinen Besuchern.
Die häufigsten Fehler sind:
- Ein fehlendes oder schwer auffindbares Impressum
- Unvollständige Angaben
- Veraltete Kontaktdaten
- Nutzung einer nicht ladungsfähigen Adresse
- Falsche Einschätzung als „privat“, obwohl eine geschäftsmäßige Nutzung vorliegt
Gerade letzteres ist ein häufiger Stolperstein – denn auch ein Instagram-Account mit Werbelinks oder ein Hobbyblog mit Produktempfehlungen können als geschäftsmäßig gelten.
So erstellst Du Dein Impressum korrekt
Wenn Du unsicher bist, wie Dein Impressum aussehen muss, kannst Du auf Online-Generatoren zurückgreifen. Sie führen Dich durch einen Fragenkatalog und berücksichtigen branchenspezifische Anforderungen. Aber denke daran: Die Verantwortung liegt letztlich bei Dir.
Noch besser: Kombiniere unseren Generator mit der Impressumsadresse von Adressgeber, um rechtlich auf Nummer sicher zu gehen und Deine Privatsphäre zu wahren.
Impressum für private Website – besser auf Nummer sicher gehen
Auch wenn Du denkst, Deine Website sei „privat“ – sobald Du Inhalte veröffentlichst, die über den Freundeskreis hinausgehen oder in irgendeiner Form wirtschaftlich genutzt werden, gilt die Impressumspflicht für private Website. Mit einem klaren, vollständigen und leicht auffindbaren Impressum kannst Du rechtlichen Ärger vermeiden und das Vertrauen Deiner Besucher stärken.
Wenn Du Deine private Adresse nicht öffentlich machen willst, ist Adressgeber die ideale Lösung: Eine ladungsfähige Adresse für Dein Impressum – diskret, professionell und rechtssicher. Prüfe jetzt, ob Deine Seite wirklich als privat gelten kann – und handle im Zweifel lieber vorsorglich. Denn wer sich absichert, schläft ruhiger.